Blutzuckerspiegel

Unter dem Blutzuckerspiegel wird der Glukoseanteil im Blut verstanden. Zwei Hormone spielen dabei eine bedeutende Rolle: Insulin und Glukagon. Diese werden in der Bauchspeicheldrüse gebildet.

Während Glukagon den Blutzuckerspiegel anhebt, arbeitet Insulin wie ein Gegenspieler davon und senkt den Blutzuckerspiegel, indem dieses die Glukose aus dem Blut in die Zellen schleust. Das Gleichgewicht des Blutzuckerspiegels trägt dazu bei, die Körperzellen mit ausreichender Energie zu versorgen und Schäden im Körper zu verhindern, welche durch einen zu hohen Blutzuckerspiegel entstehen.

Bei einer Diabetes Typ 2 Erkrankung liegt im Körper eine Insulinresistenz vor. Das bedeutet, dass der Glukoseanteil im Blut dauerhaft erhöht ist. Dadurch können Nerven und Gefäße geschädigt werden, sowie Sehstörungen auftreten. Normalwerte von gesunden Menschen liegen im nüchternen Zustand bei ca 5,5 Millimol pro Liter. Nach einer Nahrungsaufnahme steigt der Blutzuckerwert in der Regel nicht über 7,8mmol/l.

Nehmen wir ungesunde Lebensmittel, wie Süßigkeiten oder Weißbrot zu uns, steigt der Blutzuckerspiegel rasant an. Daraufhin wird Insulin ausgeschüttet. Je mehr Insulin ausgeschüttet wird, umso mehr Glukose wird aus dem Blut in die Zellen geschleust. Der Blutzuckerspiegel fällt dann sehr schnell wieder ab, was dazu führt, dass wir erneut Lust auf Essen bekommen. Um dies zu verhindern, sollte darauf geachtet werden, dass Lebensmittel verwendet werden, die über einen längeren Zeitraum Energie liefern.

Zurück
Zurück

Morgenroutine

Weiter
Weiter

Supplemente